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Regionale Nachrichten - Archiv 2021

Dienstag, 15.06.2021

Troisdorf-Oberlar - 44-Jähriger nach Suizid-Androhung von Polizei überwältigt

(Bi)  Über Notruf wurde die Polizei am Dienstagnachmittag über eine Suizid-Androhung informiert. Vor der kommunalen Unterkunft an der Bonner Straße in Troisdorf-Oberlar soll ein Mann sitzen, der ankündigt, sein Leben mit einem Messer beenden zu wollen. Eine Kommunikation mit dem 44 Jahre alten Mann, der sich ein Messer an den Hals hielt, war den eingesetzten Polizeikräften vor Ort aufgrund seines Erregungszustandes nicht möglich.

Die Beamten zogen sich zunächst zurück, weil zu befürchten war, dass der Mann durch einen Messerangriff die Polizisten zum Schusswaffen-Gebrauch zwingen könnte. Das weitere Gespräch mit dem 44-Jährigen führte dann die eigens alarmierte Verhandlungsgruppe der Polizei Köln. Im weiteren Einsatzverlauf legte der Mann sein Messer ab und wurde daraufhin von Kräften eines Spezialeinsatzkommandos überwältigt. Dabei wurde der Mann leicht verletzt und zur Abklärung des Verletzungsbildes einem Krankenhaus zugeführt.

Während der Einsatzmaßnahmen war der Bereich rund um die Notunterkunft abgesperrt worden. Dazu waren Unterstützungskräfte aus den Polizeibehörden Köln, Bonn und dem Rhein-Erft-Kreis im Einsatz. Die genauen Hintergründe, warum sich der 44-Jährige etwas antun wollte, sind nicht bekannt.

Kreisen Ihre Gedanken darum, sich das Leben zu nehmen ?  Sprechen Sie mit anderen Menschen darüber. Die Telefonseelsorge ( Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.telefonseelsorge.de ) hilft anonym, kostenlos und ist rund um die Uhr erreichbar. Die Telefon-Nummern sind 0800 / 1110111, 0800 / 1110222 oder 116132.

Ruppichteroth - Mit 50 durch die 70er-Zone ist eigentlich kein Problem, eigentlich ...

(Bi)  Die Kolleginnen und Kollegen des Verkehrsdienstes der Polizei im Rhein-Sieg-Kreis haben eigentlich schon alle Fahrzeuge gesehen, die so auf den Straßen unterwegs sind - dachten sie zumindest. Am Montag (14.06.) fiel bei der Laser-Geschwindigkeitsmessung im Bröltal ein roter 'Nissan Micra' auf. An der Fahrzeugfront prangte ein großes 25 km/h-"Nummernschild".

Die Beamten stutzten und richteten ihr Messgerät auf das Fahrzeug, um die gefahrene Geschwindigkeit zu ermitteln. An dieser Stelle sind 70 km/h erlaubt. Das Messgerät zeigte eine gefahrene Geschwindigkeit von 53 km/h an. Der Kleinwagen und sein 66-jähriger Fahrer aus Waldbröl wurden angehalten und kontrolliert. Der Mann wies eine kopierte Bescheinigung vor, dass der Nissan nur ein Leicht-KFZ sei, das man ohne Fahrerlaubnis und mit Versicherungs-Kennzeichen fahren könne.

Da bei dem völlig normal ausgestatteten 'Nissan Micra' augenscheinlich keine Voraussetzungen gegeben waren, die für eine Ausnahme erforderlich sind, besteht der Verdacht, dass es sich um ein völlig normales zulassungspflichtiges Auto handelt. Der Wagen wurde als Beweismittel sichergestellt. Gegen den 66-jährigen Fahrer wird nun nicht wegen eines Geschwindigkeits-Verstoßes ermittelt, sondern wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis mit einem nicht zugelassenen Auto, weil er gar keinen Führerschein besitzt.
Polizeifoto :  www.presseportal.de/blaulicht/pm/65853/4942366

Eitorf - 15.000Euro nach "Enkeltrick" weg

(Bi) "Hallo Oma, kannst du mir Geld leihen ?" - Wenn Sie diesen Satz am Telefon hören, sollten Sie sehr vorsichtig werden und im Zweifel sofort auflegen. Leider ist eine 82-jährige Eitorferin nicht misstrauisch geworden :  Sie hat einem unbekannten Mann am Montagmittag (14.06.) ihr Erspartes in Höhe von 15.000 Euro ausgehändigt. Eigentlich war das Geld für ihre Beerdigung gedacht.

Gegen 10.50 Uhr klingelte das Telefon der Eitorferin und eine junge Frau gab sich als Enkelin aus. Sie bat um Geld für den Kauf einer Wohnung. Da es sich bei dem Kauf um eine Überraschung handeln sollte, wurde die 82-Jährige angehalten niemanden etwas davon zu erzählen. Die Geschädigte bot daraufhin ihr Beerdigungsgeld zur Unterstützung an. Bis zur Abholung des Geldes dauerte es bis um 12.50 Uhr. In der Zwischenzeit wurde die Eitorferin noch zwölf weitere Male von der Täterin angerufen und manipuliert.

Der Abholer war ein circa 30 Jahre alter, schlanker, dunkelhäutiger Mann mit schwarzen Haaren. Der ungefähr 180 cm große Unbekannte trug ein dunkle Jeanshose und ein Hemd mit kurzen Ärmeln. Während der Geldübergabe hatte der Abholer der Geschädigten ein Mobiltelefon gereicht, an dessen anderem Ende die angebliche Enkelin sprach. Ist so eine Person zur Tatzeit im Bereich der Bahnhofstraße in Eitorf aufgefallen ?  Hinweise an die Polizei unter der Rufnummer 02241 / 5413421.


Montag, 14.06.2021

Windeck-Gierzhagen /-Eulenbruch - Zwei Verletzte bei Unfällen

(Ri)  Am Sonntag (13.06.) gegen 16.00 Uhr fuhr ein 34-jähriger Kölner auf seinem Motorrad auf der Bundesstraße 256 aus Richtung der Präsidentenbrücke in Windeck-Rosbach kommend in Richtung Waldbröl. In einer Linkskurve rutschte laut Zeugen der Hinterreifen weg und der Kölner stürzte. Er rutschte mit der Yamaha einige Meter über Asphalt und über den rechten Grünstreifen in eine Böschung.

Der Biker wurde leicht verletzt und stand nach dem Sturz sofort wieder auf. Nach der Untersuchung durch den Rettungsdienst wurde er zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Angehörige kümmerten sich um den Abtransport des Motorrades.

Am selben Tag gegen 18.30 Uhr war ein 34-Jähriger mit seinem PKW auf der Bundesstraße 256 von Windeck-Rosbach in Richtung Hamm / Sieg unterwegs. Zwischen Windeck-Rosbach und Windeck-Wiedenhof geriet der Fahrer aus 57537 Selbach in einer langgezogenen Rechtskurve zunächst auf die Gegenfahrbahn und schleuderte über den Gehweg in die rechtsseitige Böschung. Dort prallte das Fahrzeug ab, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen.

Der Fahrer wurde augenscheinlich leicht verletzt und konnte sich selbst aus dem Auto befreien. Im Rettungswagen wurde der Verletzte in ein Krankenhaus gebracht. Der Audi musste mit Totalschaden abtransportiert werden. Die Feuerwehr reinigte die Fahrbahn von ausgelaufenen Betriebsstoffen.

Troisdorf-Oberlar - Drei Verletzte nach Unfall mit E-Scooter

(Ri)  Am Sonntagmittag (13.06.) waren zwei 16-jährige Troisdorferinnen gemeinsam auf einem gemieteten E-Scooter in Troisdorf unterwegs. Sie fuhren auf der Sieglarer Straße in Richtung der Poststraße. Die Kreuzung Talweg / Lindlaustraße wollten sie trotz Rotlicht zeigender Ampel geradeaus überqueren. Dabei missachteten sie die Vorfahrt einer 84-jährigen Troisdorferin, die mit ihrem PKW vorfahrtberechtigt die Kreuzung aus Richtung Talweg kommend überqueren wollte.

Es kam zum Zusammenstoß zwischen den Jugendlichen und dem PKW, bei dem die Mädchen beide schwer verletzt wurden, aber ansprechbar blieben. Die Autofahrerin erlitt einen Schock. Zwei Polizistinnen der Wache Troisdorf, die zuerst an der Unfallstelle ankamen, leisteten Erste Hilfe bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Alle drei Beteiligten wurden später in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Overath - Nach Schlangenlinien auf der Autobahn Führerschein weg

(ct)  Am Samstagnachmittag (12.06.) gegen 14.30 Uhr hat ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer der Polizei über Notruf eine Autofahrerin gemeldet, die mit deutlichen Schlangenlinien über die A 3 und A 4 fuhr und dabei sogar den Standstreifen nutzte. Beinahe hätte sie dabei die Warnschilder einer Baustelle umgefahren.

Gegen 15.00 Uhr trafen Polizisten die Hyundai-Fahrerin im Habichtweg in Vilkerath an. Sie pustete rund 1,5 Promille und lieferte damit die Erklärung für ihre Fahrweise. Sie musste die Beamten zwecks Blutprobe begleiten und ihr Führerschein wurde gleich sichergestellt. Sie wird sich in einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten müssen.


Sonntag, 13.06.2021

Rösrath-Forsbach - Körperverletzung im Supermarkt

Am 12.06., gegen 18.22 Uhr, kam es zu einem Körperverletzungs-Delikt im 'Rewe'-Markt in Rösrath, Ortsteil Forsbach. Der Geschädigte stand an der Leergut-Annahme, als er plötzlich von einer ihm unbekannten männlichen Person angesprochen wurde. Es entwickelte sich ein kurzes Streitgespräch.

Im weiteren Verlauf erhielt der Geschädigte zunächst einen Stoß von hinten. Als er sich umdrehte, schlug ihm der 40 bis 50 Jahre alte Mann mehrmals ins Gesicht. Der Geschädigte erlitt leichte Gesichtsverletzungen. Der Täter flüchtete fußläufig. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden, Telefon 02202 / 2050.

Wiehl-Bielstein - Schwarzer 'Daewoo Rezzo' gestohlen

Einen 17 Jahre alten 'Daewoo Rezzo' haben Unbekannte in der Nacht zu Freitag (10./11.06.) in Wiehl-Bielstein gestohlen. Der Wagen war auf dem Grundstück eines Hauses an der Bielsteiner Straße abgestellt. Abends um 22.00 Uhr hatte der Daewoo noch dort gestanden, am nächsten Morgen gegen 5.45 Uhr war er verschwunden. Hinweise zu dem Diebstahl nimmt das Kriminal-Kommissariat Waldbröl unter der Telefon-Nummer 02261 / 81990 entgegen.


Samstag, 12.06.2021

Troisdorf-Rotter See - 26-jähriger Nichtschwimmer ertrank im Rotter See

(DS)  Am heutigen Samstag gegen 16.08 Uhr wurde über Notruf gemeldet, dass zwei Personen im Rotter See untergegangen seien. In Abstimmung mit der Rettungsleitstelle wurden unverzüglich mehrere Streifenwagen, die Feuerwehr Troisdorf, die Wasserrettung Rhein-Sieg-Kreis, Rettungswagen, Notarzt und ein Polizeihubschrauber zur Suche der Personen entsandt.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei vor Ort hatte sich eine Gruppe von vier Personen aus Niederkassel am Badestrand in Troisdorf getroffen. Die Gruppe bestand aus drei Männern und einer Frau. Die drei männlichen Personen bestiegen eine aufblasbare Badeinsel und ließen sich auf den See treiben. Die Frau beobachtete die Gruppe vom Strand aus. Auf dem See kenterte die Badeinsel aus derzeit ungeklärter Ursache.

Die drei Männer fielen kopfüber ins Wasser. Zwei der Männer konnten gut bis mittelgut schwimmen. Der 26-jährige Freund ging als Nichtschwimmer unter, tauchte nochmal ganz kurz auf und ging dann gänzlich unter. Die beiden Schwimmer sicherten sich gegenseitig und kamen so gerade noch ans Ufer. Sie blieben unverletzt. Die Frau am Strand alarmierte die Rettungsleitstelle und konnte den Rettungskräften auch die Stelle erläutern, in dessen Bereich der Nichtschwimmer untergegangen war.

Trotz sofort eingeleiteter Suchmaßnahmen konnte der 26-jährige Nichtschwimmer nur noch tot geborgen worden. Die Begleiter wurden durch Notfallseelsorger betreut. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Todesursache vor Ort übernommen. Der Strandbereich am Rotter See musste bei den Rettungs- und Ermittlungsmaßnahmen geräumt und weiträumig gesperrt werden.

Wir weisen an dieser Stelle daraufhin, dass Fotos und Videos, die während der Rettungsarbeiten möglicherweise durch Schaulustige von dem Geschädigten gemacht wurden zu löschen sind. Eine Speicherung und / oder Verbreitung erfüllt möglicherweise Straftatbestände.

Hennef-Käsberg - Verkehrsunfall mit sechs Leichtverletzten

(JK)  Am heutigen Tage, gegen 10.52 Uhr, wurde die Polizei über einen Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen und mehreren Verletzten im Bereich der Königskauler Straße (B 8) informiert. Nachdem Polizei- und Rettungskräfte vor Ort eintrafen stellte sich heraus, dass insgesamt sechs leicht verletzte Personen zu beklagen waren.

Die Unfallursache war ein medizinischer Notfall, den der 56-jährige Westerwälder Fahrer eines PKW aus Fahrichtung BAB 560 in Fahrtrichtung Hennef-Uckerath, etwa in Höhe der Ortschaft Käsberg, erlitt. Aufgrund dieses Notfalles geriet der Mann in den Gegenverkehr. Dort prallte er mit einem entgegen kommenden 56-jährigen PKW-Fahrer nebst dessen 21-jährigen Beifahrerin (beide aus Hennef) zusammen. Hinter diesem PKW fuhr ein 53-jähriger Alfterer LKW-Fahrer, der auf den voraus fahrenden PKW auffuhr.

Hinder dem LKW fuhr ein weiterer PKW, gesteuert von einem 44-jährigen Mann aus Buchholz, sowie zweier Mitfahrer, 16 und 33 Jahre alt. Dieser PKW prallte schließlich auf den vorausfahrenden LKW. Alle Fahrzeuge wurde zum Teil erheblich beschädigt und wurden abgeschleppt. Außer dem LKW-Fahrer erlitten alle anderen Personen Verletzungen. Die polizeiliche Verkehrsunfallaufnahme ist beendet, für die Räumung der Unfallstelle blieb der Streckenabschnitt lange gesperrt.


Freitag, 11.06.2021

Troisdorf-Spich - Kleintransporter-Fahrer übersah Fußgänger

(DS)  Am heutigen Freitag wurde die Leitstelle der Polizei um 14.22 Uhr über einen angefahrenen Fußgänger in Troisdorf-Spich, Hauptstraße / Hans-Willy-Mertens-Straße informiert. Aufgrund der Informationen aus dem Notruf wurden unverzüglich ein Rettungswagen und ein Notarzt bei der Rettungsleitstelle angefordert.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei vor Ort bog ein 30-jähriger Fahrer mit einem Kleintransporter von der Hans-Willy-Mertens-Straße nach links in die Hauptstraße, Richtung Stadtmitte, ein. Hierbei übersah er den 61-jährigen Troisdorfer, der zu Fuß die Hauptstraße auf der Fußgängerfurt überquerte. Das Grünlicht für den Fußgänger wird jedoch nur auf Anforderung geschaltet. Da es für den Unfallzeitpunkt keine unabhängigen Zeugen gibt, kann derzeit noch nicht gesagt werden, ob der Fußgänger die Hauptstraße bei Grünlich überquerte.

Der Fußgänger wurde durch den Kleintransporter erfasst und zu Boden geschleudert. Er zog sich hierbei lebensgefährliche Verletzungen zu. Er wurde nach notärztlicher Versorgung vor Ort mit einem Rettungswagen in eine Schwerpunktklinik gebracht. Der Kleintransporter wurde zur Spurensicherung und -auswertung sichergestellt.

Die Unfallstelle musste für die Zeit der Unfallaufnahme, zu der das Unfallaufnahmeteam der Polizei des Rhein-Sieg-Kreises mit eingebunden wurde, in beide Richtungen gesperrt werden. Der Verkehr wurde durch die Polizei umgeleitet. Es kam trotzdem, aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens zu dieser Zeit, zu erheblichen Störungen.

Nümbrecht-Grunewald - Fataler Griff zur Cola-Dose

Beim Griff zu einer heruntergefallenen Cola-Dose ist am Donnerstag (10.06.) ein Autofahrer von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt; er zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Der 69-jährige Nümbrechter war gegen 13.15 Uhr mit einem Renault auf der Kreisstraße 55 in Nümbrecht-Grunewald unterwegs, als ihm eine in der Mittelkonsole deponierte Cola-Dose in den Fußraum der Fahrerseite fiel.

Beim Versuch, die Dose zu ergreifen, kam der Wagen nach rechts von der Straße ab, prallte gegen einen Baum und kippte anschließend auf die Fahrerseite. Der 69-Jährige zog sich bei dem Unfall schwere Verletzungen zu, an dem Renault entstand ein Totalschaden.
Polizeifoto :  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.presseportal.de/blaulicht/pm/65843/4939211

Windeck-Opperzau - Cannabis-Plantage in Wohnhaus entdeckt

(Ri)  Am Donnerstag, 03.06., wurden der Polizei verdächtige Wahrnehmungen an einem Einfamilienhaus in Windeck-Opperzau gemeldet. Demnach ging von dem Gebäude starker Marihuana-Geruch aus. Eine Polizeistreife stellte tatsächlich klare Hinweise auf den Betrieb einer Cannabis-Plantage fest. Im Haus wurde allerdings niemand angetroffen.

Auf richterlichen Beschluss wurde das Haus durchsucht. Die Beamten fanden professionelle Plantagenanlagen in insgesamt vier Räumen. Diese waren mit Belüftungs- und Beleuchtungs-Einrichtungen sowie mit automatischer Bewässerung ausgestattet. Die Pflanzen waren bereits abgeerntet und zum Trocknen aufgehängt. Die Pflanzenteile mit einem Gesamtgewicht von rund 30 Kilogramm sowie die gesamte Anlage stellte die Polizei mit Hilfe des Technischen Hilfswerks sicher.

Im Verdacht die Plantage betrieben zu haben steht der 22-jährige Mieter des Hauses mit Wohnsitz in Swisttal. Er wurde vorläufig festgenommen und einem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an. Der 22-Jährige, der bisher polizeilich noch nicht in Erscheinung getreten ist, schweigt bislang zu den Tatvorwürfen. Die Ermittlungen wegen Straftaten gegen das Betäubungsmittel-Gesetz dauern an.
Polizeifoto :  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.presseportal.de/blaulicht/pm/65853/4939190

Rhein-Sieg-Kreis - Öffentlichkeits-Fahndung nach sexueller Belästigung

(Ri)  In mehr als zehn bekanntgewordenen Fällen zwischen dem 22. November 2020 und dem 5. Mai 2021 fuhr ein bislang unbekannter Tatverdächtiger häufiger in der Straßenbahnlinie 66 zwischen Siegburg und Bonn oder in der S-Bahn-Linie zwischen Köln und Au. Er setzte sich alleinreisenden Frauen gegenüber, griff sich dann demonstrativ in den Schrittbereich und erregte sich durch heftiges Reiben. In einigen Fällen entblößte er auch sein Genital vor den weiblichen Fahrgästen.

Die Frauen, die derartig belästigt wurden, erstatteten Anzeige. Tatverdächtiger und Tathandlungen konnten teilweise durch die Videoüberwachung aufgezeichnet werden. Fotos aus der Überwachung werden nun auf richterlichen Beschluss veröffentlicht. Wer kann Angaben zu dem abgebildeten Tatverdächtigen machen ?  Hinweise an die Kriminalpolizei unter Telefon 02241 / 5413121.
Fahndungsfotos :  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.url.nrw/202122


Donnerstag, 10.06.2021

Windeck-Gierzhagen - Motorradfahrer bei Verkehrsunfall tödlich verletzt

(ThoHo)  Heute gegen 17.45 Uhr ereignete sich auf der B 256 bei Windeck-Gierzhagen ein Motorradunfall, bei dem ein 28-jähriger Motorradfahrer tödlich verletzt wurde. Der Wittener befuhr mit seinem Krad die B 256 in Richtung Waldbröl. In einer langezogenen Rechtskurve geriet er offenbar in den Gegenverkehr und rutschte anschließend mit seinem Fahrzeug unter einen entgegenkommenden Lastkraftwagen eines 57-jährigen aus Andernach.

Noch an der Unfallstelle erlag der Mann seinen schweren Verletzungen. Zur polizeilichen Unfallaufnahme, bei dem ein Verkehrsunfall-Aufnahmeteam der Polizei Köln die Polizei des Rhein-Sieg-Kreises unterstützte, musste die B 256 im Bereich der Unfallstelle bis 22.35 Uhr komplett gesperrt werden. Das Motorrad wurde sichergestellt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Niederkassel - Schon mittags mit über 3 Promille im Auto unterwegs

(Bi)  Eine Zeugin aus Niederkassel meldete der Polizei am Mittwochmittag (09.06.) gegen 11.30 Uhr eine verdächtige Beobachtung. Sie gab an, einen Mann gesehen zu haben, der eine Schnapsflasche geleert hatte, in ein Auto gestiegen und weggefahren sei. Die leere Schnapsflasche lag noch in dem von der Zeugin benannten Gebüsch. Die eingesetzten Beamten stellten die Flasche als Spurenträger sicher. Anhand des abgelesenen Autokennzeichens konnte die mutmaßliche Anschrift des Fahrers ermittelt werden.

An der Adresse in Niederkassel-Rheidt wurde ein 34-jähriger, augenscheinlich alkoholisierter, Mann angetroffen, dessen Äußeres der Beschreibung der Zeugin entsprach. Er stritt ab, mit dem Auto, das auf die Ehefrau zugelassen ist, gefahren zu sein. Die Beamten führten einen Atemalkoholtest durch, der ein Ergebnis von mehr als 3,2 Promille ergab. Dem 34-Jährigen wurde im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Einen Führerschein hat der Mann seit der letzten Trunkenheitsfahrt, bei der er vor mehreren Jahren erwischt wurde, nicht mehr. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Fahrens unter Alkoholeinfluss ohne Fahrerlaubnis wurde eingeleitet.

Wiehl-Bielstein - Mit geklauter Bankkarte Geld abgehoben

Einer 77-Jährigen ist am Mittwoch (09.06.) in einem Lebensmittel-Discountmarkt in Wiehl-Bielstein das Portemonnaie gestohlen worden. Mit der darin befindlichen EC-Karte hoben die Täter wenig später Bargeld ab.

Die Geschädigte hatte kurz nach 10 Uhr in einem Lebensmittel-Discountmarkt an der Bechstraße eingekauft und ihre Geldbörse nach dem Bezahlen in ihre Umhängetasche gesteckt. Wenig später war das Portemonnaie verschwunden. Die Seniorin vermutet, dass ein südländisch aussehendes Pärchen im Alter zwischen 35 und 45 Jahren, welches sich an der Kasse direkt hinter ihr befand, etwas mit dem Diebstahl zu tun haben könnte, da sich beide im Anschluss eilig in Richtung des Parks entfernt haben.

Als die Geschädigte wenig später über ihre Bank die Sperrung ihrer EC-Karte veranlasste, musste sie erfahren, dass mit der Karte bereits um 10.15 Uhr am Automaten der 'Volksbank'-Filiale in Bielstein Geld abgehoben worden war. Bei Hinweisen wenden Sie sich bitte an das Kriminal-Kommissariat Waldbröl unter der Telefon-Nummer 02261 / 81990.

Wiehl - 'PayPal'-Konto geknackt - machen Sie ihr Passwort stark

Wegen unberechtigter Zugriffe auf sein 'PayPal'-Konto hat ein 64-Jähriger aus Wiehl eine Anzeige bei der Polizei erstattet. Der Mann hatte Überweisungen von seinem 'PayPal'-Konto festgestellt, die er gar nicht veranlasst hatte. Wie die Kriminellen an die Zugangsdaten gelangt sind, ist noch nicht geklärt, aber Meldungen wie diese sollten Anlass sein, einmal über die eigene Absicherung von Online-Zugängen nachzudenken.

Kriminellen bieten sich zwei Einfallstore - zum einen über das Gerät, über das man auf Online-Konten zugreift, zum anderen über ein unsicheres Passwort. Für die Absicherung von Geräten, sei es der PC, ein Tablet oder ein Handy, gibt es verschiedenste Angebote. Als Grundschutz sollte zumindest immer ein gutes Antiviren-Programm installiert sein, um Viren und Trojaner fernzuhalten. So arbeiten Kriminelle gerne mit eingeschleusten Programmen, die Passwörter oder Tastatureingaben auslesen. Dann ist es für die Hacker ein Kinderspiel, sich anschließend kostenlos auf Einkaufstour zu begeben.

Auch einfache Passwörter sind für Cyberkriminelle mit Programmen schnell zu knacken. Daher sollten Sie sich die Mühe machen, ein Passwort aus unterschiedlichen Buchstaben in Groß- und Kleinschreibung, Sonderzeichen und Zahlen zu erstellen. Davor schrecken jedoch viele zurück und verzichten auf diese Sicherung, weil sich solche Passwörter nicht leicht merken lassen.

Doch mit einer einfachen Methode ist diese Hürde schnell überwunden !  Einfach einen Satz ausdenken und die Anfangsbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen zu einem Passwort zusammensetzen. Beispiele dafür finden Sie auf der Internetseite  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.mach-dein-passwort-stark.de .

Wer ganz sichergehen will, der kann mit einer Zwei-Faktor-Authentisierung eine weitere Hürde einrichten. Viele Online-Dienstleister bieten diesen Zusatzschutz inzwischen an; dann kommt ein Krimineller auch dann nicht weiter, wenn er in den Besitz des Kennworts gelangt ist. Informationen zur Einrichtung einer Zwei-Faktor-Authentisierung finden Sie beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik unter folgendem Link :  www.bsi.bund.de/DE/Themen/Verb raucherinnen-und-Verbraucher/Informationen-und-Empfehlungen/Cyber-Sicherheitsemp fehlungen/Accountschutz/Zwei-Faktor-Authentisierung/zwei-faktor-authentisierung_node.html


Mittwoch, 09.06.2021

Nümbrecht - 74-Jähriger bei Betriebsunfall lebensgefährlich verletzt

Beim Aufbau eines Fertighauses ist es heute Morgen in Nümbrecht zu einem folgenschweren Unfall gekommen, bei dem ein 74-Jähriger lebensgefährliche Verletzungen erlitt. Der Unfall ereignete sich gegen 11.45 Uhr im Neubaugebiet "Sängertshöhe", als die Außenwände des Erdgeschosses montiert wurden. Aus noch ungeklärter Ursache stürzte eine gerade aufgestellte Wand plötzlich um.

Der 74-jährige Nümbrechter geriet unter die Wand und erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Nachdem der vor Ort befindliche Kran die Wand angehoben hatte, konnten Rettungskräfte den Schwerverletzten bergen. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn nach einer ersten Behandlung am Unfallort in eine Siegener Klinik. Neben der Kriminalpolizei hat auch das Amt für Arbeitsschutz die Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen.

Wiehl-Weiershagen - Radfahrer nach Sturz im Wald schwer verletzt

Bei einem Sturz am Dienstag (08.06.) im Wald westlich der Weiershagener Straße verletzte sich ein 43-jähriger Radfahrer aus Gummersbach so schwer, dass er in ein Krankhaus eingeliefert werden musste. Der Gummersbacher, der einen Vollvisierhelm trug, fuhr um 19.23 Uhr mit zwei Freunden durch ein Waldgebiet, als er das Gleichgewicht verlor und stürzte. Dabei verletzte er sich so schwer, dass er mit dem Rettungswagen in eine Kölner Klinik gebracht wurde.

Hennef - Diebstahl von Hausrat aus der Einfahrt

(Bi)  Viele Anwohner der Kurt-Schumacher-Straße in Hennef haben nach der Unwetterkatastrophe von Freitag (04.06.) ihren nass gewordenen Hausrat zum Trocknen in die Einfahrt ihrer Häuser gestellt. Eine Frau und zwei Männer aus Troisdorf und Düsseldorf sahen dies gestern Abend (08.06.) offensichtlich als günstige Gelegenheit zum Diebstahl.

Die 40-jährige Frau war von einer Anwohnerin beobachtet worden, wie sie einen deutlich von der Grundstücksgrenze entfernt abgestellten durchnässten Koffer öffnete und durchwühlte. Die Zeugin sprach die Verdächtige an, die die aus dem Koffer entnommenen Gegenstände zurücklegte und zu einem weißen Kleintransporter lief. In dem 'Ford Transit' saßen die 37- und 39-jährigen mutmaßlichen Mittäter, die angaben, lediglich bereitgestellten Sperrmüll einzusammeln. Eine Genehmigung für diese Tätigkeit konnte keiner nachweisen.

Bei der Durchsuchung des Laderaumes des heruntergekommenen Transporters durch die hinzugerufene Polizei konnten zwei Tretroller und ein Laufrad gefunden werden, die aus der Einfahrt der Zeugin stammten. Bei den weiteren vorgefundenen Gegenständen konnte nicht abschließend geklärt werden, ob es sich tatsächlich um Sperrmüll oder mögliches Diebesgut handelte.

Das Fahrzeug wurde, nachdem die Melderin ihre Sachen zurückbekommen hatte, komplett als Beweismittel und zur Eigentumssicherung sichergestellt. Die drei Personen konnten nach Feststellung ihrer Personalien gehen. Gegen sie wird wegen des Verdachts des Bandendiebstahls ermittelt.


Dienstag, 08.06.2021

Wiehl - 16-Jährige bei Alleinunfall leicht verletzt

Leichte Verletzungen zog sich eine 16-Jährige zu, als sie am Montagabend (07.06.) auf der Marienberghauser Straße mit ihrem Kleinkraftrad zu Fall kam. Die Kleinkraftradfahrerin aus Bergisch Gladbach war um 21 Uhr auf der Marienberghauser Straße in Richtung Großfischbach unterwegs. In einer Linkskurve kam sie mit ihrer Yamaha von der Fahrbahn ab und stürzte. Bei dem Unfall verletzte sich die Jugendliche leicht. Sie kam zur Untersuchung in ein Krankenhaus nach Gummersbach.

Windeck-Werfen - Fahrradfahrer auf Abfahrt schwer gestürzt

(Bi)  Ein 57-jähriger Fahrradfahrer ist am Montagabend (07.06.) auf der Straße 'Zum Werferstein' in Windeck-Werfen in einer Linkskurve augenscheinlich ohne Fremdeinwirkung gestürzt. Der Windecker hatte gegen 18.50 Uhr auf dem Gefälleabschnitt, vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit, die Kontrolle über sein Fahrrad verloren. Zur Erstversorgung seiner schweren Kopfverletzung wurde ein Notarzt mit dem Rettungshubschrauber eingeflogen. Anschließend kam der 57-Jährige in die Bonner Uniklinik. Der Gestürzte trug zum Unfallzeitpunkt keinen Helm.

Engelskirchen-Hardt - Radfahrer beim Abbiegen erfasst

Beim Abbiegen von der Olper Straße auf den Parkplatz eines Supermarktes übersah eine 43-jährige Engelskirchenerin am Montagmorgen (07.06.) einen 31-jährigen Radfahrer. Dabei zog sich der Radfahrer leichte Verletzungen zu. Gegen 7.40 Uhr fuhr der 31-Jährige Engelskirchener mit seinem Mountainbike auf dem Geh- und Radweg. Die 43-jährige Autofahrerin, die zeitgleich von der Olper Straße nach rechts abbog, sah den Radfahrer zu spät, sodass es zu einem Zusammenstoß kam, woraufhin der 31-Jährige stürzte. Er kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus.

Lohmar-Haus Sülz - Kupferkabel aus mobiler Lagerhalle gestohlen

(Bi)  Zwischen Freitag (04.06.) und Montag (07.06.) haben Diebe mehrere Trommeln mit Kupferkabeln im Wert von circa 15.000 Euro entwendet. Die Täter waren auf die Rückseite des Firmengeländes 'An der Burg Sülz' in Lohmar herangefahren und hatten ein Element des Gitterzaunes herausgetrennt. Anschließend zerschnitten sie die Plane der mobilen Lagerstätte und stahlen ganz gezielt die Rollen mit Kupferkabel. Wer hat etwas beobachtet ?  Hinweise an die Polizei unter der Rufnummer 02241 / 5413121.

Wiehl-Oberwiehl - Ampel nach Verkehrsunfallflucht gestohlen ?

Vermutlich im Rahmen einer Verkehrsunfallflucht hat ein Unbekannter am Wochenende (04.- 07.06.) in Oberwiehl eine Baustellenampel gestohlen. Ein unbekanntes Fahrzeug war auf der Oberwiehler Straße zu weit nach rechts geraten und in einen Bauzaun gekracht. Dabei dürfte der Wagen dabei auch eine Baustellenampel umgefahren haben, die in diesem Bereich aufgestellt war.

Von der Ampel fehlte am Montagmorgen jede Spur; die Polizei vermutet, dass der Unfallverursacher sie gegebenenfalls mitgenommen hat. Aufgrund von an der Unfallstelle aufgefundenen Fahrzeugteilen dürfte es sich bei dem Verursacher um ein schwarzes Fahrzeug gehandelt haben. Hinweise zu dem Sachverhalt nimmt das Verkehrs-Kommissariat Gummersbach unter der Telefon-Nummer 02261 / 81990 entgegen.
Polizeifoto :  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.presseportal.de/blaulicht/pm/65843/4936046

Siegburg - Polizei ermittelt nach illegalem Autorennen, Zeugen gesucht

(Bi)  Einer Siegburger Streife fiel in der Nacht auf Sonntag (30.05.) gegen 2.30 Uhr ein verdächtiger grauer Audi auf, der die Bergstraße hinabfuhr. Als der Fahrer der Sportlimousine den Streifenwagen erblickte, bog er auf den Fußweg rund um den Michaelsberg ab und gab Gas. Der Streifenwagen folgte, konnte aber zu dem stark beschleunigenden PKW nicht aufschließen. Aufgrund von Passanten, die sich trotz der nächtlichen Uhrzeit auf den Spazierwegen am Michaelsberg aufhielten, verzichteten die Polizisten auf eine Verfolgungsfahrt mit hoher Geschwindigkeit.

Im Rahmen der Fahndung konnte der Audi A7 schließlich auf dem Parkplatz am Neuenhof gestellt und festgesetzt werden. Am Steuer saß ein polizeibekannter 31-jähriger Siegburger, der keinen Führerschein besaß. Der Siegburger führte ein Springmesser mit, obwohl im jeglicher Waffenbesitz behördlich untersagt worden war. Zudem hatte er eine größere Summe Bargeld dabei, deren erklärte Herkunft zweifelhaft war.

Das Messer wurde sichergestellt und ein waffenrechtliches Strafverfahren eingeleitet. Auch das Geld stellten die Beamten bis zur Klärung der Herkunft zunächst sicher. Der Audi, der auf einen 41-jährigen Niederkasseler zugelassen ist, wurde zum Zwecke der Gefahrenabwehr beschlagnahmt.

Das Verkehrs-Kommissariat ermittelt gegen den 31-Jährigen wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens ohne Fahrerlaubnis und sucht die Passanten als Zeugen, die in der Nacht am 30.05. den Vorfall auf den Spazierwegen rund um den Michaelsberg miterlebt haben, Kontakt unter der Rufnummer 02241 / 5413121.


Montag, 07.06.2021

Wiehl - Vandalismus im Wiehlpark

Im Wiehlpark haben am Sonntag (06.06.) fünf Kinder / Jugendliche im Alter von etwa 13 bis 15 Jahren das Häuschen der Minigolfanlage sowie das benachbarte Bistrohaus mutwillig beschädigt. Ein Zeuge war gegen 16.15 Uhr durch Scheibenklirren auf das Treiben der fünf Vandalen aufmerksam geworden, die beide Häuser durch Tritte und Steinwürfe beschädigten. Als der Zeuge auf sich aufmerksam machte, liefen die Täter davon. An beiden Stellen gingen mehrere Scheiben als auch Mobilar zu Bruch. Hinweise bitte an das Kriminal-Kommissariat Waldbröl unter der Telefon-Nummer 02261 / 81990.

Overath-Vilkerath - Illegale Party im Hohlkörper der Autobahn 4

(mw)  In der Nacht auf Sonntag (06.06.) fand an der im Schlingenbachtal gelegenen A 4-Brücke in Overath-Vilkerath eine illegale Party statt, deren Ausmaß jegliche Vorstellungskraft sprengt :  Eine große Anzahl von Menschen versammelte sich - unbemerkt von der Öffentlichkeit - zum Feiern im Hohlkörper der Autobahnbrücke. Wie viele Personen im Inneren der Brücke gefeiert haben, lässt sich nicht verifizieren, die Polizei geht von über 100 Teilnehmern aus.

Polizeibeamte stellten gegen 8.00 Uhr mehrere Jugendliche / junge Erwachsene fest, die fußläufig in Richtung Overath unterwegs waren. Als die Polizisten der Fährte von Müll und Bierflaschen folgten, trafen sie unterhalb der A 4-Brücke auf zwei Personen, die augenscheinlich ihre Schlüssel suchten. Während die Beamten die Personen kontrollierten, hörten sie Musik aus dem Hohlraum der Brücke und stellten fest, dass die Tür zum Brückeninneren unverschlossen war. Der komplette Schließmechanismus lag ausgebaut neben der Tür.

Auf der gegenüberliegenden Brückenseite nahmen die Beamten indes Menschen wahr, die aus dem etwa 500 Meter langen Hohlkörper kletterten. Die Polizisten forderten aufgrund der Größe der Örtlichkeit Verstärkung an und konnten im Zuge dessen im sich angrenzenden Wald hinter der Brücke eine Gruppe von zwölf Personen kontrollieren, die unter anderem aus Köln, Düsseldorf, Duisburg und Offenbach angereist waren.

Gemeinsam mit den Einsatzkräften der Polizei Köln wurde parallel dazu der Hohlraum durchsucht. Hier wurden zwar keine Personen mehr angetroffen, jedoch große Mengen an Müll, unter anderem Konfetti und Bierflaschen, festgestellt.

Die Polizei fertigte eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch sowie mehrere Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen wegen Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung. Vermutlich haben sich die Partyteilnehmer über die sozialen Netzwerke ausgetauscht und verabredet. Bereits vergangenes Wochenende fand in Overath unterhalb einer Autobahnbrücke eine illegale Party statt (die Polizei berichtete.
Polizeifotos :  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.presseportal.de/blaulicht/pm/62459/4934850

Sankt Augustin - Heranwachsender verteidigte Umhängetasche, Zeugen gesucht

(Bi)  Am Freitagabend (04.06.) haben vier Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren versucht, einem 18-Jährigen aus Wachtberg eine teure Umhängetasche zu rauben. Trotz Schlägen und Tritten hielt der junge Mann seine Tasche fest und die Täter flüchteten ohne Beute.

Der 18-Jährige stand gegen 19.00 Uhr mit zwei Freundinnen auf dem Bahnsteig der Linie 66 an der Haltestelle Sankt Augustin-Zentrum in Fahrtrichtung Siegburg. Dort sprach ihn einer der jugendlichen Täter an und lockte ihn unter einem Vorwand zur Unterführung der Ost-West-Spange. Dort warteten bereits drei weitere Jugendliche. Die 165 bis 170 cm großen Tatverdächtigen forderten die Übergabe der mehrere hundert Euro teuren Umhängetasche.

Da der 18-Jährige die Herausgabe verweigerte, schlug ihm einer der Täter ins Gesicht und der Wachtberger ging zu Boden. Trotz weiterer Schläge und Tritte hielt er seine Tasche fest und die mutmaßlichen Räuber liefen zunächst über die Fußgängerbrücke auf die andere Seite des Gleiskörpers und dann zwischen den 'HUMA'-Gebäuden in Richtung der Südstraße davon. Der 18-Jährige wurde bei der Tat leicht verletzt.

Die Fahndung der Polizei nach den jugendlichen Räubern verlief bislang ohne Erfolg. Der Haupttäter trug bei der Tat einen gelben Pullover mit der Aufschrift "Icon". Hinweis zu seiner Identität oder der seiner Mittäter nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02241 / 5413321 entgegen.

Siegburg - Möbeltresor mit Bargeld entwendet - abschließen statt zuziehen

(Bi)  Lediglich zwei Stunden war der Bewohner einer Dachgeschosswohnung am Freitagmittag (04.06.) aus dem Haus. Als er gegen 16.30 Uhr nach Hause kam, stand seine Wohnungstür offen und seine Zwei-Zimmer-Wohnung war komplett nach Beute durchwühlt worden. Vom Nachttisch fehlte ein Minitresor, der nicht angeschraubt war. Darin befanden sich nach Angaben des Geschädigten 3.000 Euro Bargeld.

Die hinzugerufene Polizei konnte den Tathergang anhand von Spuren nachvollziehen. Die unbekannten Täter sind in den Hausflur des Mehrparteienhauses an der Alleestraße in Siegburg gelangt. Entweder hatten sie wahllos geklingelt oder die Haustür stand offen. Sie begaben sich zu der Dachgeschosswohnung im dritten Obergeschoss. Mit einem Hebelwerkzeug wurde das Türblatt vom Rahmen und mit einem Draht die Schlossfalle (Schnapper) weggedrückt. Somit ließ sich die unverschlossene Tür öffnen. Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter der 02241 / 5413121 entgegen.

Die Polizei empfiehlt auch bei kurzer Abwesenheit die Haustür abzuschließen !

Engelskirchen-Ründeroth - Unseriöse Spendensammler auf Supermarktparkplatz

Die Hilfsbereitschaft einer 68-Jährigen aus Engelskirchen haben unseriöse Spendensammler am Freitag (04.06.) schamlos ausgenutzt. Die Frau war in Engelskirchen-Ründeroth auf dem Parkplatz eines Lebensmittelmarktes an der Hüttenstraße gegen 16.30 Uhr von einem kräftig gebauten Mann um eine Spende von 20 Euro für blinde und behinderte Menschen gebeten worden. Um seine Seriösität zu unterstreichen, führte er ein Klemmbrett mit einer Spendenliste mit.

Die Seniorin war hilfsbereit, hatte allerdings nur einen 50-Euro-Schein dabei. "Kein Problem", sagte der Mann und bot an, das Geld im Markt zu wechseln. Auf die Rückkehr des Herrn wartete die 68-Jährige jedoch vergebens. Als sie ihn einige Zeit später erneut auf dem Parkplatz ausmachte und auf das fehlende Geld ansprach, drückte er ihr einen 5-Euro-Schein in die Hand, stieg mit einem Begleiter in einen schwarzen 'VW Polo' und fuhr davon.

Bei derartigen Spendensammungen auf Supermarkt-Parkplätzen läuft man immer Gefahr, an Betrüger zu geraten. Die polizeiliche Erfahrung zeigt, dass Sammlungen, die angeblich für blinde, gehörlose oder behinderte Menschen gedacht sind, in der Regel nicht autorisiert sind. Wo die eingesammelten Gelder landen, ist unklar; oftmals werden die ausgefüllten Spendenlisten vernichtet. Auf den mitgeführten Spendenlisten sind regelmäßig Organisationen zu finden, die selbst vor derartigen Sammlungen warnen, weil Betrügern ihren Namen missbräuchlich nutzen. Wenn Sie derartige Sammlungen mitbekommen, dann verständigen Sie bitte umgehend die Polizei.

Windeck - Warnung in den Wind geschlagen, Telefonbetrüger erbeuteten 10.000 Euro

(Bi)  Trotz Warnung einer Bankangestellten hat eine 80-jährige Windeckerin am Freitagmittag (04.06.) 10.000 Euro von ihrem Konto abgehoben und das Kuvert mit dem Geld einem unbekannten Mann übergeben.

Am Vormittag klingelte das Telefon der Seniorin und eine weibliche Anruferin gab sich als Enkelin der Angerufenen aus. Sie bat ihre "Oma" um Geld für den Kauf einer Eigentumswohnung. Da sie sich bereits beim Notar befände, wäre eine Blitzüberweisung notwendig. Die 80-Jährige erklärte, keine Blitzüberweisung tätigen zu können. Man einigte sich daraufhin auf die Abholung von Bargeld.

Die Windeckerin fuhr zu ihrer Bank und hob die vereinbarten 10.000 Euro ab. Die Bankangestellte wies die 80-Jährige ausdrücklich auf einen möglichen Telefonbetrug hin. Nach eigenen Angaben kam der Gedanke der Geschädigten abwegig vor und sie vertraute mehr der Anruferin, ihrer vermeintlichen Enkelin, als der Mitarbeiterin der Bank.

Gegen 13.30 Uhr telefonierte die Windeckerin erneut mit ihrer angeblichen Enkelin, die das Eintreffen des Abholers ankündigte. Während des Gespräches erschien ein 30 bis 35 Jahre alter Mann mit dunkler Hautfarbe an der Haustür und nahm das Kuvert mit dem Geld entgegen. Der Täter mit schwarzen, mittellangen, welligen Haaren verschwand mit der Beute in unbekannte Richtung. - Wer hat in Windeck-Rosbach im Bereich zwischen Rathausstraße und Bachmühlenweg verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet ?  Hinweise an die Wache Eitorf unter der Rufnummer 02241 / 5413421.

Die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis informiert regelmäßig über die Maschen der Telefonbetrüger und gibt Tipps, wie man sich davor schützen kann. Hier nochmals die wichtigsten Präventionshinweise :  Seien Sie vorsichtig, wenn es am Telefon um Geld oder persönliche Daten geht !  Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen !  Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Fremde !  Ziehen Sie im Zweifelsfall die Polizei unter der Rufnummer 110 hinzu !

Overath, Nümbrecht - Alkohol am Steuer, mehrere Führerscheine einkassiert

Gleich mehrere Autofahrer haben am Wochenende ihren Führerschein abgeben müssen, weil sie viel zu tief ins Glas geschaut hatten. Gegen 8.40 Uhr am Freitag (04.06.) war die Polizei über den Fahrer eines Kleinlasters informiert worden, der in Engelskirchen auf der L 136 in Richtung Overath unterwegs war und zuvor durch eine eine starke Alkoholfahne aufgefallen war. Ein Streifenwagen konnte den Kleinlaster wenig später in Overath anhalten; bei dem Fahrer handelte es sich um einen 48-Jährigen mit Wohnsitz in Polen, bei dem ein Alkoholvortest einen Wert von über 2,2 Promille anzeigte. Nach einer Blutproben-Entnahme verblieb der Führerschein des Mannes bei der Polizei.

In Nümbrecht fiel einer Streifenwagen-Besatzung gegen 16.35 Uhr am Freitag (04.06.) ein VW auf, der mit etwa 30 km/h die Wuppertaler Straße entlangfuhr und dabei eine unsichere Fahrweise an den Tag legte. Bei einer Kontrolle stellte sich heraus, dass der Reifen des rechten Vorderrads beschädigt und völlig ohne Luft war. Der Fahrer, 64-jähriger Nümbrechter, erzielte bei einem Alkoholvortest einen Wert von fast 2,3 Promille, was ebenfalls die Entnahme einer Blutprobe und die Sicherstellung des Führerscheins zur Folge hatte.

Hennef-Uckerath - Öffentlichkeitsfahndung nach Diebstahl in Pizzeria

Am Freitag, 12.02., gegen 13.30 Uhr, kam es zu einem Diebstahl in einer Pizzeria an der Westerwaldstraße in Hennef-Uckerath. Ein unbekannter männlicher Tatverdächtiger betrat die Räumlichkeiten durch die unverschlossene Eingangstüre und entwendete aus einer Schublade hinter der Theke eine schwarze Geldbörse. Dann verließ er die Gaststätte wieder in unbekannte Richtung. Die Angestellten befanden sich zur Tatzeit in der Küche.

Die Polizei veröffentlicht auf richterlichen Beschluss nun Fotos des unbekannten Täters. Wer kann Angaben zu der abgebildeten Person machen ?  Hinweise nimmt die Polizei unter Telefon 02241 / 5413521 entgegen.
Fahndungsfotos :  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterurl.nrw/SU2021-176


Sonntag, 06.06.2021

Overath-Burghof - PKW-führer unter Alkohol- und Betäubungsmittel-Einfluss

Vergangene Nacht gegen 3.25 Uhr wurde ein 28-jähriger Kölner mit seinem PKW in Overath in der Balkener Straße kontrolliert. Bei ihm ergab sich während der Kontrolle der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen könnte. Weiterhin stand er unter dem Einfluss von Alkohol. Daraufhin wurde ihm durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen. Ihn erwartet nun ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren.

Rösrath - Fahrzeugführer unter Alkoholeinfluss

Am 05.06. fiel Polizeibeamten in Rösrath gegen 21.42 Uhr ein 49-jähriger Siegburger mit seinem PKW auf der Sülztalstraße auf. Im Rahmen einer anschließenden Verkehrskontrolle ergaben sich Hinweise auf möglichen Alkoholkonsum bei dem Fahrzeugführer. Ein Vortest bestätigte diesen Verdacht. Den Mann erwartet jetzt ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren.


Samstag, 05.06.2021

Rösrath - Fahren unter Betäubungsmittel-Einfluss

Am 04.06. gegen 23.25 Uhr wurde ein 21-jähriger Kölner mit seinem PKW auf einem Parkplatz in der Nähe des Sülztalplatzes in Rösrath kontrolliert. Bei ihm ergab sich während der Kontrolle der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln steht. Nach einem positiv ausfallenden Vortest wurde ihm durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen. Ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren wurde eingeleitet.

Overath - 19-Jähriger Fahrzeugführer ohne Fahrerlaubnis und unter Alkoholeinfluss

Am 04.06. wurde durch Polizeibeamte in Overath gegen 21.50 Uhr ein 19-jähriger Overather mit seinem Kleinkraftrad auf der Bensberger Straße angehalten. Bei der Kontrolle des Fahrers ergaben sich Hinweise für einen möglichen Alkoholkonsum. Ein Vortest bestätigte diesen Verdacht. Weiterhin war er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Nach Durchführung eines Atemalkoholtests auf der Polizeiwache Overath / Rösrath wurde der Fahrzeugführer wieder entlassen. Ihn erwartet jetzt ein Strafverfahren.


Freitag, 04.06.2021

Nümbrecht-Grünthal - Drei Verletzte bei Unfall auf der L 339

Drei Verletzte forderte heute, 12.30 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Landstraße 339 bei Grünthal. In Höhe dem Abzweig nach Wolfsscharre wollten zwei Autos nacheinander einen in Richtung Herfterath fahrenden Motorroller überholen. Nachdem der erste Wagen den Roller passiert hatte, ordnete sich der 57-jährige Rollerfahrer aus Nümbrecht zur Straßenmitte hin ein, weil er nach links in Richtung Wolfsscharre abbiegen wollte. Der nachfolgende Wagen eines 19-Jährigen aus Much fuhr gegen das Heck des Rollers, der dadurch zu Fall kam und in eine angrenzende Wiese rutschte.

Der 57-Jährige zog sich vermutlich schwere Verletzungen zu, er kam zur Behandlung in das Krankenhaus nach Waldbröl. Der 19-jährige Autofahrer sowie dessen Beifahrerin kamen mit leichteren Verletzungen in das Gummersbacher Krankenhaus. Ihr Wagen war nach dem Zusammenstoß mit dem Roller von der Straße abgekommen und frontal vor einen Baum geprallt. Die L 339 war bis etwa 14.45 Uhr gesperrt. Der 57-Jährige hätte mit dem Roller im Übrigen gar nicht fahren dürfen, er verfügte weder über die erforderliche Fahrerlaubnis noch war der Roller mit einem aktuellen Versicherungs-Kennzeichen versehen.

Niederkassel-Mondorf - Müllcontainer in Brand gesetzt

In der vergangenen Nacht zu Freitag gegen 3.30 Uhr mussten Feuerwehr und Polizei nach Niederkassel-Mondorf zur Realschule an der Langgasse ausrücken. Ein Taxifahrer hatte einen Brand im Bereich der Bushaltestelle gemeldet. Die Feuerwehr löschte den Brand eines Müllcontainers, der jedoch völlig zerstört wurde. Auch eine angrenzende Hecke war in Mitleidenschaft gezogen worden. Der Sachschaden wird auf mehrere hundert Euro geschätzt.

Die Polizei geht von einer vorsätzlichen Brandlegung aus. Wer in der Zeit zwischen 2.40 Uhr und 3.30 Uhr verdächtige Beobachtungen gemacht hat, die mit der Tat im Zusammenhang stehen könnten, wird gebeten, sich unter Telefon 02241 / 5413221 bei der Polizei zu melden.

Windeck - Motorradfahrer bei Alleinunfall schwer verletzt

(Ri)  Am Donnerstagnachmittag (03.06) gegen 17.40 Uhr war ein 27-Jähriger aus 57589 Pracht mit seinem Motorrad in Windeck unterwegs. Auf der Bundesstraße 256 zwischen Windeck und Waldbröl verlor der Zweiradfahrer in einer Linkskurve die Kontrolle über die Suzuki und stürzte. Motorrad und Fahrer rutschen noch etwa 30 Meter über die Fahrbahn in einen Grünstreifen.

Der 27-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Nachfolgende Verkehrsteilnehmer, die der Biker kurz zuvor überholt hatte, betreuten ihn bis zum Eintreffen von Rettungswagen und Notarzt. Der Verletzte wurde später in eine Klinik gebracht.

Overath-Obersteeg - Ablenkung am Steuer forderte zwei Leichtverletzte und Sachschaden

(ct)  Am Mittwochmorgen (02.06.) um kurz nach 8.00 Uhr ist es auf der L 284 in Höhe Obersteeg zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein 31-jähriger Lindlarer war mit seinem VW in Richtung Immekeppel unterwegs. In einer Rechtskurve geriet er plötzlich in den Gegenverkehr und kollidierte mit einem 46-jährigen Opel-Fahrer aus Zülpich. Bei dem Zusammenstoß wurden beide Fahrer glücklicherweise nur leicht verletzt. Der Sachschaden an den Fahrzeugen betrug insgesamt circa 10.000 Euro.

Nach eigenen Angaben war dem Unfallverursacher eine Getränkeflasche in den Fußraum gefallen, nach der er sich bückte und damit einen Moment abgelenkt war. Laut einer Zeugenaussage sei der Mann jedoch schon vor dem Unfall sehr unsicher gefahren. Dem anderen Unfallbeteiligten gegenüber soll er direkt nach dem Unfall zugegeben haben, dass er sein Handy benutzt hatte.

Im Fußraum des VW lag aber auch tatsächlich eine Getränkeflasche, so dass bislang nicht abschließend geklärt werden konnte, warum er abgelenkt war. Zur Klärung wurde das Handy des Mannes als Beweismittel sichergestellt. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde der Verkehr durch die Polizei geregelt.
Polizeifoto :  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.presseportal.de/blaulicht/pm/62459/4932606


Donnerstag, 03.06.2021

Overath - Verkehrsunfall mit einem Pedelec

Am Mittwoch, 02.06., gegen 15.30 Uhr, befuhr ein 70-jähriger Mann aus Grafschaft mit seinem Pedelec einen Waldweg entlang der Agger in Overath. Dabei verlor er auf unbefestigtem Boden die Kontrolle über sein Pedelec und stürzte. Der 70-Jährige verletzte sich dabei schwer. Der Fahrradfahrer wurde mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Rösrath - Versuchter Einbruch in eine ehemalige Fabrikhalle

In der Zeit von Sonntag, 30.05., gegen 20.00 Uhr, bis Mittwoch, 02.06., gegen 15.00 Uhr, haben unbekannte Täter versucht, sich Zutritt zu einer ehemaligen Fabrikhalle an der Hauptstraße in Rösrath zu verschaffen. Die Halle wird zur Zeit als Abstellfläche genutzt.

Bei dem versuchten Einbruch wurden mehrere Fenster eingeschlagen und beschädigt. Die Täter flüchteten ohne Diebesgut in unbekannte Richtung. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02202 / 2050 entgegen.


Mittwoch, 02.06.2021

Sankt Augustin-Menden - PKW überschlug sich bei Ausweichmanöver

(ThH)  Am 01.06., gegen 22.30 Uhr, kam es auf der Einsteinstraße, unmittelbar vor der Kreuzung mit der Friedrich-Gauß-Straße, zu einem Verkehrsunfall bei dem sich ein PKW überschlug und der Fahrer leicht verletzt wurde. Zur Unfallzeit trat ein 25-jähriger Fußgänger unvermittelt auf die Fahrbahn der Einsteinstraße. Ein 19-jähriger PKW Fahrer, der mit seinem 'Ford Fiesta' die Einsteinstraße in ostwärtiger Richtung befuhr, bremste sein Fahrzeug ab und versuchte nach rechts auszuweichen.

Hierbei geriet das Fahrzeug mit den Rädern gegen den Bordstein, schaukelte auf und kam von der Fahrbahn ab. Der PKW überschlug sich und kam auf dem Dach liegend auf dem angrenzenden Parkplatz zum Stillstand. Der Fahrer verletzte sich dabei leicht und konnte sich selber aus dem Fahrzeug befreien. Er wurde zur ambulanten Behandlung durch den Rettungsdienst einem Krankenhaus zugeführt. Das Fahrzeug wurde von einem Abschleppdienst geborgen und abgeschleppt. Es entstand ein Sachschaden von circa 3.000 Euro.

Nach dem Verkehrsunfall gerieten Passanten mit dem Fußgänger in einen handfesten Streit, bei dem der Fußgänger leicht verletzt wurde. Auch er wurde zur ambulanten Behandlung einem Krankenhaus zugeführt. Neben der Unfallanzeige wurde durch die eingesetzten Beamten noch eine Strafanzeige wegen Körperverletzung aufgenommen.

Siegburg - Mutmaßlicher Drogenhändler festgenommen

(Ri)  Am Montag, 01.06., gegen 16.00 Uhr kontrollierten Zivilbeamte zwei verdächtige Personen in der Siegburger Waldstraße. Bei einem von ihnen, einem 30-jährigen Sieburger, fanden sie mehrere Druckverschluss-Tütchen mit Marihuana in unterschiedlicher Menge sowie Bargeld in dealertypischer Stückelung und ein Messer. Wegen des Verdachts des illegalen Drogenhandels wurde der 30-Jährige vorläufig festgenommen.

Im Anschluss durchsuchten die Beamten seine Wohnung. Dort fanden sie größere Mengen Marihuana in eingeschweißten Tüten und Dosen. Darüber hinaus wurden Utensilien zur Portionierung und Verpackung von Marihuana sichergestellt. Gegen den Siegburger, der bereits früher wegen Drogendelikten in Erscheinung getreten ist, wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Drogenhandels eingeleitet. Der 30-Jährige schweigt bislang zu den Vorwürfen.

Engelskirchen-Ehreshoven - Nach Unfall weitergefahren

Am Bahnübergang in Engelskirchen-Ehreshoven fuhr am Dienstagnachmittag (01.06.) eine Autofahrerin nach einer kleineren Kollision mit einem Kleinkraftrad davon. Der 16-jährige Kleinkraftrad-Fahrer berichtete der Polizei, dass er gegen 15.45 Uhr auf der Landstraße 136 in Richtung Vilkerath fuhr und in Höhe des Bahnüberganges nach links in eine Stichstraße abbiegen wollte. Dabei fuhr die Fahrerin eines schwarzen 'Seat Leon' von hinten gegen sein Kleinkraftrad, woraufhin der 16-Jährige ins Straucheln kam.

Er sprang von seinem Fahrzeug ab und überstand den Unfall unbeschadet. Das Krad fuhr jedoch führerlos weiter, bis es auf den Boden fiel und leichte Schäden davontrug. Die etwa 25 Jahre alte Fahrerin des schwarzen Seat hielt zwar kurz an und erkundigte sich nach dem Befinden, stieg dann aber wieder in ihr Auto und fuhr in Richtung Vilkerath davon. Das Kennzeichen des Seat begann mit der Städtekennung GM, Hinweise bitte an das Verkehrs-Kommissariat Gummersbach unter der Telefon-Nummer 02261 / 81990.


Dienstag, 01.06.2021

Overath-Immekeppel - Polizei befreite Hund aus überhitzem Auto

(mw)  Am Montag (31.05.) retteten Beamte gegen 19.00 Uhr einen Hund aus einem überhitzten Auto in der Straße 'Schmitzbüchel' in Overath-Immekeppel. Eine Zeugin wurde auf das anhaltende Bellen des Hundes aufmerksam und alarmierte um kurz nach 18.00 Uhr die Polizei. Das Auto stand bei einer Außentemperatur von 24 Grad mit geschlossenen Fenstern in praller Sonne.

Als die Beamten am Einsatzort eintrafen, versuchten sie zunächst, die Besitzerin des Wagens zu kontaktieren - diese war jedoch nicht erreichbar. Die Beamten schlugen sodann die Scheibe des Wagens mit einem Nothammer ein und fanden einen verängstigten Hund in einer Gitter-Box vor. Das Bellen des Hunds endete abrupt, als die Beamten die Scheibe einschlugen.

Das Tier wurde sofort mit Wasser versorgt; unmittelbar nach der Rettungsaktion erschien die 47-jährige Besitzerin des Autos, schaute die Beamten verwundert an und teilte ihnen mit, dass sie nur kurz weggewesen und das Auto außerdem mit einer Lüftung versehen sei. Das arme Tier war für mindestens 45 Minuten im heißen Auto eingeschlossen; auf die Hundehalterin kommt nun eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu.

Engelskirchen-Ründeroth - Weißer Transporter nach Unfall weitergefahren

Weil er einem entgegenkommenden Lieferwagen ausweichen musste, ist ein Autofahrer am Montagnachmittag (31.05.) auf der Wallefelder Straße in Engelskirchen-Ründeroth gegen eine Leitplanke gefahren; der Transporter flüchete.

Gegen 16.45 Uhr war der Fahrer eines silbernen 'Ford S-Max' auf der Wallefelder Straße in Richtung Wallefeld gefahren, als ihm in einer Rechtskurve ein weißer Transporter auf seiner Fahrbahnseite entgegen kam. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, lenkte der 'S-Max'-Fahrer nach rechts, wobei der Wagen gegen die Leitplane geriet und deutliche Schäden davontrug. Der Transporter setzte seine Fahrt fort. Zeugen werden gebeten, sich mit dem Verkehrs-Kommissariat Gummersbach unter der Rufnummer 02261 / 81990 in Verbindung zu setzen.

Rösrath-Bleifeld - Motorradfahrer verletzte sich schwer bei Auffahrunfall

(ct)  Gestern (31.05.) um 8.55 Uhr ist es auf der Bleifelder Straße zu einem Auffahrunfall gekommen. Ein 29-jähriger Harley-Fahrer aus Much erkannte zu spät, dass eine 40-jährige Rösratherin mit ihrem Ford verkehrsbedingt abbremsen musste, als sie hintereinander in Richtung Bleifeld fuhren. Er fuhr auf das Heck des PKW auf und stürzte mit seiner Maschine zur Seite, wobei er sich schwer verletzte.

Er kam zur weiteren Behandlung mit einem Rettungwagen in ein Krankenhaus. Die Höhe des Sachschaden konnte noch nicht beziffert werden, dürfte jedoch eher gering sein. Für die Dauer der Unfallaufnahme blieb die Straße gesperrt.


Montag, 31.05.2021

Overath-Diepenbroich - Polizei löste illegale Party auf

(mw)  Am Samstag (29.05.) meldeten Zeugen gegen 1.00 Uhr der Polizei eine illegale Techno-Party unterhalb einer Autobahnbrücke (A 4) in Overath. Die Beamten stellten in der Straße 'Diepenbroich' bereits vereinzelt junge Erwachsene fest und konnten an einem angrenzenden Feldweg, der in den Wald hineinführte, ein junges Pärchen stoppen, welches ein portables Mischpult mitführte. Nach der Sicherstellung des Mischpults entdecken die Beamten wenige Meter weiter die eigentliche Party :

Vor dem Tunnel der A 4, umringt von Bauzaunelementen, tummelten sich schätzungsweise über 30 Personen. Ein Großteil der Partyteilnehmer flüchtete sofort; sieben Personen konnten jedoch gestellt werden. Neben Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen aufgrund des Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung wurden vor Ort zwei Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittel-Gesetz erstellt. Des Weiteren wurde gegen einen 34-jährigen Würzburger eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz gefertigt - der Mann hatte einen Schlagring dabei.

Als die Beamten zurück zum Streifenwagen kamen, stellen sie fest, dass bei einem Reifen die Luft herausgelassen wurde. Glücklicherweise konnte das Problem aufgrund der Nähe zur Tankstelle schnell behoben werden.

Im unmittelbaren Umfeld der Party stoppten die Beamten noch einen PKW, dessen Fahrer unter Betäubungsmittel-Einfluss stand. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen; eine entsprechende Anzeige gefertigt. Ebenso wurden drei junge Männer auf einem Parkplatz kontrolliert, die zur illegalen Party wollten, jedoch von dem Polizeieinsatz gehört hatten. Alle drei führten Drogen mit sich. Das Publikum kam aus ganz NRW, unter anderem reisten die jungen Erwachsenen aus Engelskirchen, Essen und Bochum an.

Wiehl-Marienhagen - Verkehrszeichen verschwunden

Unbekannte haben zwischen Freitagabend (28.05.) und Samstagnachmittag (29.05.) auf der Talstraße an den Verkehrsinseln drei Verkehrsschilder gestohlen. Bei den Verkehrszeichen handelt es sich um "Vorgeschriebene Vorbeifahrt rechts"-Schilder. Ein weiteres Verkehrsschild war umgedreht. Es wurde von den Polizeibeamten wieder in die richtige Ausgangslage gebracht. Hinweise nimmt das Kriminal-Kommissariat Waldbröl unter der Telefon-Nummer 02261 / 81990 entgegen.

Hennef-Geisbach - Cannabispflanzen auf Fensterbrett gezogen

(Ri)  Am Freitag, 28.05., meldeten Zeugen verdächtige Pflanzen auf der Fensterbank einer Wohnung im Hennefer Otterweg. Es sollte sich offensichtlich um Cannabispflanzen handeln, die auch einen entsprechenden Geruch verbreiten würden. Eine Streifenwagen-Besatzung suchte die Örtlichkeit auf und bestätigte den Verdacht. Die beiden Bewohner, eine 20-jährige Frau und ein 25-jähriger Mann, räumten sofort ein, illegal Cannabis zu züchten.

Die Beamten stellten insgesamt 23 Pflanzen sicher. Darüber hinaus fanden sie in typischen Verkaufseinheiten abgepacktes Marihuana, einige Ecstasy-Pillen und geringe Mengen anderer Drogen. Neben diversen Utensilien zur Verarbeitung und Portionierung der Betäubungsmittel wurden weiterhin auch ein Elektroschocker sowie ein Schlagring sichergestellt. Gegen das Paar wurden Strafverfahren unter anderem wegen des Verdachts des illegalen Drogenhandels eingeleitet.

Troisdorf-Spich - Einbrecher stahlen Uhren und Schmuck

(Ri)  Am Freitag, 28.05., wurde ein Einbruch in ein Einfamilienhaus in Troisdorf, Stockemer Weg, gemeldet. Die Bewohner, die nur für kurze Zeit zwischen 10.00 Uhr und 11.30 Uhr das Haus verlassen hatten, fanden bei der Rückkehr eine eingeschlagene Terrassentür vor.

Unbekannte Täter hatten mehrere Räume durchsucht. Sie fanden Beute in Form von Bargeld, Schmuck und Armbanduhren im Wert von mehreren tausend Euro. Auch die Schlüssel eines PKW, der in der verschlossenen Garage stand, nahmen sie mit. Möglicherweise versuchten sie das Auto ebenfalls zu stehlen, allerdings ohne Erfolg. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter Telefon 02241 / 5413221 entgegen.


Sonntag, 30.05.2021

Rösrath - Autofahrt unter Betäubungsmittel-Einfluss

Im Verlauf einer Verkehrskontrolle am Samstag, 29.05., gegen 23.20 Uhr auf der Sülztalstraße stellte sich heraus, dass eine 34-Jährige ihren Chrysler unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln führte. Der Rösratherin wurde eine Blutprobe entnommen. Gegen sie wurde eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige gefertigt.

Engelskirchen - Spendendosen in Kirche aufgebrochen

Am Freitag (28.05.) haben Unbekannte in der katholischen Kirche am Burger Weg Geld aus Spendendosen gestohlen. In der Zeit zwischen 8.00 und 18.00 Uhr hatten Unbekannte vier in der Kirche angebrachte Spendendosen aufgebrochen und den Inhalt entnommen. Hinweise nimmt das Kriminal-Kommissariat in Wipperfürth unter der Telefon-Nummer 02261 / 81990 entgegen.


Samstag, 29.05.2021

Overath - PKW-Fahrer unter Alkoholeinfluss

Am Freitag, 28.05., wurde ein 52-Jähriger von einem Zeugen gegen 16.00 Uhr dabei beobachtet, wie er vor Fahrtantritt mit seinem Opel einen Flachmann austrank. Bei der nachfolgenden Kontrolle bestätigte ein Atemalkoholtest die Beobachtung. Neben der durchgeführten Blutproben-Entnahme erwartet den Overather jetzt noch ein Ordnungswidrigkeits-Verfahren.

Overath-Steinenbrück - Diebstahl von Pedelecs

Unbekannte Täter verschafften sich im Zeitraum von Donnerstag, 27.05., 18.30 Uhr, bis Freitag, 28.05., 6.10 Uhr, auf bislang nicht bekannte Weise Zugang zu einer Garage eines Einfamilienhauses im Hirtenweg im Ortsteil Steinenbrück. Dort entwendeten sie zwei Pedelecs mit einem Wert im mittleren vierstelligen Bereich. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02202 / 2050 entgegen.


Freitag, 28.05.2021

Lohmar-Heide - Fahrradfahrer auf der B 56 angefahren

(Bi)  Mit leichten Verletzungen ist am Donnerstag (27.05.) ein 83-jähriger E-Bike Fahrer ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der Radler war gegen 17.45 Uhr auf dem, in beide Fahrtrichtungen freigegebenen, Radweg entlang der Bundesstraße 56 in Fahrtrichtung Seelscheid gefahren. In Höhe der Einmündung zur Franzhäuschenstraße in Lohmar-Heide wurde er von einem rechtsabbiegenden Auto erfasst.

Der 83-jährige Lohmarer stürzte und verletzte sich leicht. Zum Unfallhergang gab der 18-jährige Autofahrer an, dass er mit seinem 'VW Golf' von der Franzhäuschenstraße nach rechts auf die B 56 in Fahrtrichtung Siegburg abbiegen wollte. Nach eigenen Angaben hatte er den bevorrechtigten Pedelec-Fahrer nicht wahrgenommen und ihn im Einmündungsbereich angefahren. Da nicht gänzlich ausgeschlossen werden konnte, dass der Fahranfänger durch die Benutzung seines Smartphones abgelenkt worden war, stellen die Beamten das Telefon zunächst sicher.

Hennef / Lohmar-Wahlscheid - Taschendiebe halten sich nicht an Mindestabstandsregeln

(Bi)  Auch wenn der Taschendiebstahl in Geschäften eigentlich unmöglich sein sollte, wenn sich alle an die Mindestabstände während der Corona-Pandemie halten, bleiben "Langfinger" nicht tatenlos. Am Donnerstag (27.05.) wurden zwei Fälle zur Anzeige gebracht.

An der Kasse eines Discounters in der Emil-Lange-Straße in Hennef stellte eine 69-Jährige fest, dass der Magnetverschluss ihrer Umhängetasche offen war und die Geldbörse fehlte. Mehrere Bankkarten und 70 Euro fehlten. Die Tat hatte sie bis dahin nicht bemerkt. Ihr war ein verdächtiger Mann im Alter von 25 bis 30 Jahren aufgefallen, der möglicherweise als Täter infrage käme. Der 175 cm große Unbekannte machte einen ungepflegten Eindruck und hatte eine leichte Gehbehinderung. Ob er der Dieb war, ist jedoch unklar. Hinweise zu dem Unbekannten nimmt die Polizei in Hennef unter der Rufnummer 02241 / 5413521.

Ähnlich erging es einer 72-jährigen Lohmarerin. Sie war gegen 13.00 Uhr bei einem Discounter in Lohmar-Wahlscheid einkaufen. Sie bemerkte ebenfalls erst an der Kasse, dass der Reißverschluss ihrer Umhängetasche aufgezogen worden war. In ihrem gestohlenen Portemonnaie waren rund 200 Euro Bargeld, Fahrzeugpapiere, Führerschein und Bankkarten. Sie ließ die Bankkarten umgehend sperren. Hinweise zur Tat konnte die 72-Jährige nicht geben.

Das Risiko, Opfer eines Taschendiebstahls zu werden, lässt sich durch einfache Verhaltensweisen enorm minimieren :

  • Führen Sie Wertgegenstände eng am Körper in innenliegenden Taschen mit sich.
  • Verschließen Sie Ihre Taschen und Rucksäcke nach Gebrauch und tragen Sie diese möglichst vor dem Körper.
  • Überprüfen Sie, ob es immer erforderlich ist, sämtliche persönlichen Dokumente, Bankkarten oder Ähnliches mitzuführen.


Donnerstag, 27.05.2021

Siegburg - Ein ganz normaler Tag im Betrugs-Kommissariat

(Bi)  Regelmäßig berichten wir über Betrugs-Straftaten am Telefon oder im Internet und warnen dringend davor, fremden Menschen persönliche Daten zu nennen oder ihnen Geld zu überweisen. Trotzdem werden tagtäglich Bürgerinnen und Bürger Opfer dieser Betrüger. Die Maschen der Täter sind vielfältig, kreativ und was alle Taten eint :  Die Betrüger haben ein Gespür, wo sie ihre Opfer emotional abholen müssen. Manchmal machen sie ihnen Angst, manchmal machen sie sich die Einsamkeit ihrer Opfer zunutze oder sie spüren, ob ihr Gegenüber für eine zweifelhafte Geld- oder Gewinn-Maximierung empfänglich ist.

Nachfolgend eine kleine Auswahl der Betrugsanzeigen von Mittwoch, dem 26. Mai :

Zwei Anzeigen gingen wegen höchstspekulativen Deals mit Kryptowährungen auf dubiosen chinesischen Trading-Plattformen ein. Die 34 und 41 Jahre alten Männer aus Troisdorf und Siegburg waren auf 'Facebook' und 'Instagram' von Unbekannten angelockt worden. Mit persönlicher Betreuung durch die Täter und den wildesten Gewinnversprechungen investierten die Opfer insgesamt über 35.000 Euro. Angebliche Gewinne oder ihr investiertes Geld zurück erhielten sie jedoch nie. Besonders bitter : eines der Opfer hatte für die Investition einen Bankkredit über 25.000 Euro aufgenommen.

150 Euro verlor eine Verkäuferin aus Siegburg, die einen Artikel über ein bekanntes Kleinanzeigen-Portal verkauft hatte. Der mutmaßliche Käufer schickte der 20-Jährigen per E-Mail einen Link, um die Zahlungsmodalitäten zu klären. Tatsächlich war es eine Phishing-Mail und die Geschädigte gab die Zugangsdaten zu ihrem 'Paypal'-Konto ein. Damit konnte der Betrüger problemlos das Geld vom Konto der Siegburgerin abgreifen.

Etwas mehr Aufwand, um schließlich knapp 5.000 Euro zu erbeuten, betrieben Telefonbetrüger in Troisdorf. Sie riefen eine 33-jährige Frau an und gaben sich als Mitarbeiter ihrer Bank aus. Um eine ungerechtfertigte Abbuchung rückgängig zu machen, brauche man eine TAN von der 33-Jährigen, so der Anrufer. Die Troisdorferin gab die TAN am Telefon heraus. Natürlich war der Anruf nicht von der Bank und die angezeigte tatsächliche Service-Rufnummer im Telefondisplay war gefälscht. Erst als die Troisdorferin online nicht mehr auf ihr Konto zugreifen konnte, bemerkte sie den Betrug.

Besonders skrupellos und mit langem Atem gingen Betrüger gegen eine 66-jährige Eitorferin vor. Die alleinstehende Seniorin hatte im Dezember 2020 über 'Facebook' einen Mann kennengelernt. Der Täter gab sich als verwitweter US-Soldat in Afghanistan aus. Über mehrere Wochen tauschte man Persönliches aus und baute eine "Fernbeziehung" auf, ohne sich jemals tatsächlich gesehen zu haben. Dem Täter gelang es, in mehreren Einzelbeträgen rund 20.000 Euro von der 66-Jährigen zu ergaunern.

Alle Geldforderungen standen damit im Zusammenhang, Afghanistan so schnell wie möglich verlassen zu können und eine mutmaßlich gemeinsame Zukunft aufzubauen. Erst als der Unbekannte fast 50.000 Euro als Maklervorschuss für den Verkauf seines Hauses in den USA forderte, kam der Eitorferin der Verdacht, dass sie einem Betrüger aufgesessen war, der ihre Einsamkeit schamlos ausgenutzt hatte.

Betrüger haben es nur auf das Geld ihrer Opfer abgesehen. Daher : Sobald es am Telefon oder im Internet um Geld geht, sollten alle Alarmglocken schrillen !!!


Mittwoch, 26.05.2021

Engelskirchen-Ründeroth - Geldbörse aus Einkaufswagen gestohlen

Beim Einladen der Einkäufe in den Kofferraum ist einer 61-Jährigen am Dienstagnachmittag (25.05.) die Geldbörse gestohlen worden. Die Frau war gegen 15.30 Uhr nach einem Einkauf in einem Lebensmittelmarkt an der Hüttenstraße zu ihrem Auto auf dem Parkplatz gegangen, um die Sachen einzuladen. Während dieser Zeit legte sie ihr Portemonnaie, welches sie zuvor in der Hand gehalten hatte, nur kurz im Einkaufswagen ab.

Ein Unbekannter nutzte die Situation, um unbemerkt in den Einkaufswagen zu greifen und das Portemonnaie zu stehlen. Hinweise zu dem Diebstahl nimmt das Kriminal-Kommissariat Wipperfürth unter der Telefon-Nummer 02261 / 81990 entgegen. Die Polizei rät dazu, Geldbörsen am besten in verschlossenen Innentaschen der Bekleidung direkt am Körper zu tragen.


Dienstag, 25.05.2021

Wiehl-Merkhausen - Mit falschen Kennzeichen unterwegs

Wegen einer offenen Heckklappe kontrollierte die Polizei am Montag (24.05.) auf der Merkausener Straße den 33-jährigen Fahrer eines VW-Transporters. Wie sich rausstellte, gehörten die Kennzeichen nicht zum Fahrzeug. Zudem konnte er sich der Mann aus Reichshof nicht ausweisen.

Um 13.15 Uhr war den Polizistinnen der in Richtung Gummersbach fahrende Transporter aufgefallen, weil die Heckklappe des Wagens offenstand. Bei der Überprüfung stellten die Beamtinnen fest, dass der Transporter im vergangenen Jahr außer Betrieb gesetzt worden war und die angebrachten Kennzeichen zu einem anderen Fahrzeug des Mannes gehörten. Außerdem wurde der später vorgezeigte Führerschein aufgrund des Verdachts des Führerschein-Tourismus zur weiteren Überprüfung einbehalten. Die Kennzeichen wurden ebenfalls sichergestellt.

Siegburg-Wolsdorf - 15-Jährige nach Sturz mit E-Roller schwer verletzt

(Bi)  Eine 15-jährige Siegburgerin ist am Samstagnachmittag (22.05.) gegen 18.15 Uhr mit einem E-Roller (Elektro-Kleinstfahrzeug) 'Auf der Papagei' gestürzt und musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Das junge Mädchen war mit dem E-Roller, auf dem sie verbotenerweise ihre 15-jährige Freundin mitbeförderte, von der Leonhardstraße auf die Straße 'Auf der Papagei' abgebogen. Vermutlich aufgrund der kleinen Räder des E-Rollers und des unterschiedlichen Fahrbahnbelags stürzten die Mädchen beim Abbiegevorgang. Die 15-jährige Fahrzeugführerin zog sich dabei mutmaßlich eine Fraktur des Beines zu.

Elektro-Kleinstfahrzeuge (E-Roller) sind mittlerweile aus dem Straßenbild nicht mehr wegzudenken. Inzwischen steht in verschiedenen Städten im Rhein-Sieg-Kreis eine ganze Flotte von Mietrollern zur Verfügung. Auch wenn diese Fahrzeuge einen gewissen Spaß- und Spielzeug-Charakter verströmen, handelt es sich um Kraftfahrzeuge, für die gewisse Regeln im Straßenverkehr gelten. Hier einige wichtige :

  • Die Benutzung von E-Rollern ist ab 14 Jahren zulässig. Die AGB der Mietrolleranbieter fordern in der Regel ein Mindestalter von 18 Jahren.
  • E-Roller müssen auf Radwegen, Fahrradschutzstreifen oder Radfahrstreifen fahren. Wenn diese nicht vorhanden sind, gehören sie auf die Fahrbahn. Die Nutzung von Gehwegen ist strikt verboten !
  • Zuviel Alkohol am Lenker eines E-Rollers ist genauso verboten wie zu viel Alkohol am Steuer. Es gelten die gleichen Promille-Grenzwerte wie beim Autofahren. Verstöße können ebenfalls mit dem Führerschein-Entzug fürs Auto geahndet werden.
  • Die Mitnahme von Personen oder Gegenständen ist untersagt.
  • E-Roller brauchen ein gültiges Versicherungs-Kennzeichen.

Weitere Informationen zum Thema Elektro-Kleinstfahrzeuge finden Sie unter anderem auf der Seite des Bundes-Verkehrsministeriums :  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhttps://url.nrw/SU2021-158

Troisdorf-Friedrich-Wilhelms-Hütte - 17-Jähriger ging nach Einbruch auf Polizisten los

(Bi)  In der Nacht zu Samstag (22.05.) bemerkte ein Anwohner der Nahestraße in Troisdorf gegen 0.15 Uhr drei junge Männer, die sich offensichtlich an seinem abgestellten Wohnwagen zu schaffen machten. Der Zeuge sprach die Verdächtigen an, die sofort die Flucht ergriffen. Er stellte fest, dass eine Dachluke aufgebrochen worden war, gestohlen wurde aber nichts. Die hinzugerufene Polizei suchte nach den drei Flüchtigen und erhielt den Hinweis, dass die jungen Männer über einen Balkon geklettert und in einer Wohnung in der Nahestraße verschwunden waren.

Die Beamten kletterten ebenfalls auf den Balkon und forderten Einlass. Die Tatverdächtigen wollten durch die Wohnungstür flüchten und liefen dort wartenden Polizeikräften in die Arme. Ein 17-Jähriger versuchte sich mit Schlägen dem Zugriff der Beamten zu entziehen. Er wurde überwältigt und mit Handschellen gefesselt. Er und seine 15 und 17 Jahre alten Mittäter waren deutlich alkoholisiert und der Polizei wegen Eigentumsdelikten nicht unbekannt. Sie wurden vorläufig festgenommen und kamen in das Polizeigewahrsam.

Dort simulierte der 17-Jährige seine Bewusstlosigkeit, um dann mit Faustschlägen auf zwei Polizeibeamte loszugehen. Mit Hilfe von Unterstützungskräften konnte der hochaggressive Jugendliche überwältigt und beruhigt werden. Die beiden Beamten wurden durch die Schläge leicht verletzt und mussten sich ambulant im Krankenhaus behandeln lassen. Sie verblieben nach der Behandlung im Dienst.

Nach Ausnüchterung und Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen mussten die Jugendlichen aus dem Gewahrsam entlassen werden, da keine Haftgründe gegen sie vorlagen. Gegen den 17-Jährigen wird wegen tätlichem Angriff auf Polizeibeamten ermittelt. Alle drei müssen sich dem Vorwurf des Einbruchs stellen.

Ruppichteroth-Winterscheid - Unbekannte überfielen Jäger und raubten sein Jagdgewehr

(Bi)  Am Freitagmorgen (21.05.) gegen 6.40 Uhr ist ein 28-jähriger Jäger aus Much auf einem unbefestigten Waldweg von zwei Männern überfallen worden. Während einer der Männer den Geschädigten festhielt, stahl sein Mittäter ein ungeladenes Jagdgewehr vom Rücksitz seines PKW.

Der Jagdpächter war mit seinem grauen Kombi-PKW von der Kreisstraße 17 im Bereich des Derenbachtals in Ruppichteroth in einen Waldweg abgebogen. Nachdem er seinen PKW am Wegesrand abgestellt hatte, wollte er seine Jagdausrüstung vom Rücksitz seines Fahrzeuges holen. Während er sich durch die geöffnete Fahrzeugtür ins Fahrzeug beugte, wurde er von hinten umschlungen und festgehalten.

Eine zweite Person nahm dann die rund 10.000 Euro teure Jagdwaffe mit Zielfernrohr, die sich noch in einem Leder-Schutzfutteral befand, sowie die Jacke des 28-Jährigen mit allen erforderlichen Jagddokumenten von der Rücksitzbank und floh in Richtung der K 17. Nach wenigen Sekunden ließ der zweite Täter von dem Geschädigten ab und lief seinem Mittäter hinterher. Der 28-Jährige nahm von der Verfolgung der Diebe Abstand.

Von den Tätern liegt derzeit lediglich eine grobe Beschreibung vor. Die beiden Männer sollen 25 bis 40 Jahre alt und circa 180 cm groß sein. Sie sind muskulös gebaut und waren dunkel gekleidet. Einer trug schwarze Schnürschuhe und eine schwarze Wollmütze. Möglicherweise sind sie mit einem PKW vom Tatort über die K 17 geflüchtet. Die Polizei sucht Zeugen, die verdächtige Personen oder verdächtige Fahrzeuge zur Tatzeit im Derenbachtal beobachtet haben, Hinweise an die Rufnummer 02241 / 5413421.

Sankt Augustin-Menden - Polizei und Ordnungsamt schritten gegen Auto-Poserszene ein

(Ri)  Bereits am Wochenende zwischen dem 13.05. und dem 16.05. wurden der Polizei und dem Ordnungsamt der Stadt Sankt Augustin Ansammlungen der sogenannten Auto-Poserszene an der Marie-Curie-Straße in Sankt Augustin gemeldet. Neben zahlreichen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung durch enge Ansammlungen ohne Schutzmaske der Fahrzeuginsassen, sollten auch Verkehrsverstöße durch maximale Beschleunigungs-Versuche mit aufheulenden Motoren bei sogegannten "Burnouts" gemeldet. Darüber hinaus sollte es auch zu Gefährdungen von Fußgängern durch das Drehen von sogenannte "Donuts" gekommen sein.

Reifenabrieb vor Ort auf dem Pflaster zeugte von diesen Aktivitäten. Als zunächst uniformierte Einsatzkräfte der Polizei eintrafen, waren jedoch keinerlei Verstöße gegen Straßenverkehrs-Bestimmungen feststellbar. Lediglich junge Männer mit hochpreisigen und PS-starken PKW, unter anderem der Marken Mercedes-Benz, BMW und Audi, waren in großer Zahl vor Ort. Die offenbar untereinander vernetzte Gruppe der Autobegeisterten suchte sich Ausweich-Örtlichkeiten.

Auch die Ordnungsbehörde konnte zunächst keine Corona-Verstöße, deren Ahndung in deren Zuständigkeit liegt, feststellen. Polizei und Ordnungsamt der Stadt entwickelten daraufhin ein gemeinsames Einsatzkonzept. Beginnend am Abend vom Freitag, 21.05., wurden die Planungen in die Tat umgesetzt. In Absprache mit den Grundstücks-Inhabern wurden mögliche Treffpunktflächen in Sankt Augustin, im Bereich der Marie-Curie-Straße, abgesperrt.

Mitglieder der Szene waren erneut erschienen und fanden keine adäquaten Ansammlungs-Möglichkeiten. Das Ordnungsamt der Stadt Sankt Augustin profitierte darüber hinaus von der modernen Ausstattung der Feuerwehr, die eine neuartige Drohne ihres Equipments vor Ort testete. Diese lieferte aus großer Höhe hochauflösende Bilder des Areals. Dennoch kam es zu Ansammlungen unter Missachtung der gemäß der Corona-Schutzverordnung vorgeschriebenen Mindestabstände und der Schutzmaskenpflicht.

In der Folge suchten sich die Mitglieder der Szene in kleineren Gruppen neue Örtlichkeiten im Bereich Sankt Augustin, Troisdorf und Siegburg. Diese wurden jedoch schnell entdeckt und entsprechende Kontrollen durchgeführt. Die Bilanz des Einsatzes :  Insgesamt wurden mehr als 300 Personen und Fahrzeuge kontrolliert. In rund 50 Fällen mussten Anzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung erstattet werden. Die Maßnahmen werden weiter fortgeführt.


Montag, 24.05.2021

Engelskirchen-Ründeroth - In Einfamilienhaus eingebrochen

In ein Einfamilienhaus in Engelskirchen-Ründeroth sind Unbekannte in der vergangenen Woche eingestiegen. Einbrecher hatten zwischen dem 15. und dem 21. Mai die Terrassentüre des Hauses aufgebrochen und im Anschluss das gesamte Haus nach Wertgegenständen durchsucht; anschließend flüchteten sie unerkannt. Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzegen nimmt die zentrale Ermittlungsgruppe Einbruch unter der Telefon-Nummer 02261 / 81990 entgegen.


Sonntag, 23.05.2021

- keine Meldungen -


Samstag, 22.05.2021

Rösrath / Overath-Untereschbach - Fahrten unter Betäubungsmittel-Einfluss

(th)  Gleich zwei Verkehrsteilnehmer, die augenscheinlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln standen, zog die Polizei am Freitag, dem 21.05., in Rösrath und in Overath aus dem Verkehr. Gegen 14.50 Uhr fiel den Beamten in Rösrath in der Brander Straße ein 53-jähriger Rösrather auf, da der von ihm benutzte E-Scooter über kein Versicherungs-Kennzeichen verfügte. Bei der anschließenden Kontrolle des Mannes ergaben sich Hinweise auf einen möglichen Betäubungsmittel-Konsum. Ein Vortest bestätigte diesen Verdacht. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen.

Gegen 15.30 Uhr wurde ein 28-jähriger Kölner mit seinem PKW auf der Bahnhofstraße in Overath-Untereschbach kontrolliert. Auch bei ihm ergab sich während der Kontrolle der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen könnte. Nach einem positiv ausgefallenen Vortest wurde auch ihm eine Blutprobe entnommen. Beide Männer durften nicht mehr weiterfahren. Sie erwartet nun jeweils ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren, dem Mann aus Rösrath aufgrund des fehlenden Versicherungsschutzes zusätzlich ein Strafverfahren.


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