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Frontalkollision zweier PKW bei Steinermühle im Wahnbachtal

Nach einem schweren Verkehrsunfall war die Wahnbachtalstraße (L 189) zwischen Gutmühle und Steinermühle heute bis zum Vorabend gesperrt. Gegen 14.30 Uhr waren ein Skoda und ein Dacia auf dem Streckenabschnitt frontal zusammengestoßen. Nach Angaben der Polizei sei der der nach Norden fahrende Skoda des 44-jährigen Muchers ausgangs einer langgezogenen Linkskurve auf die Gegenspur geraten, wo es zur Kollision mit dem Dacia einer 63-jährigen Neunkirchen-Seelscheiderin kam.

Nach dem Aufprall wurden beide Fahrzeuge herumgeschleudert, so daß beide Spuren blockiert waren. Ersthelfer, darunter die Besatzung eines Krankentransportwagens, kümmerten sich bis zum Eintreffen der Rettungskräfte um die beiden Insassen. Während der leichtverletzte 44-Jährige sein Fahrzeug aus eigener Kraft verlassen konnte, bevor er später zum Troisdorfer Krankenhaus gebracht wurde, war die 63-Jährige in ihrem Fahrzeug eingeschlossen.

Die eingetroffenen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr trennten eine Tür des Dacia ab, um die Patientin schonend aus dem Fahrzeuge holen zu können. Nach ihrer Erstversorgung wurde sie mit einem Rettungshubschrauber, der einen zweiten Notarzt zur Unfallstelle gebracht hatte, zum Klinikum nach Köln-Merheim ausgeflogen. Laut Polizei hatte sie schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen davongetragen.

Durch ausgetretene Betriebsstoffe war die Fahrbahn der Wahnbachtalstraße auf einer Länge von rund 50 Metern auf voller Breite verunreinigt worden. Weil auch ölhaltige Flüssigkeiten ins Erdreich des Banketts eingedrungen waren, bevor die Feuerwehr eingreifen konnte, wurde die bei der Kreisverwaltung angesiedelte Untere Wasserbehörde eingeschaltet. Um ein Einsickern in den nur 15 Meter entfernten Wahnbach zu verhindern, wurde entschieden, die Oberfläche des Banketts abzutragen.

Mit der Reinigung der Fahrbahn wurde ein Spezialunternehmen für Ölspurbeseitigung beauftragt. Die von der Polizei eingerichteten Sperrungen bei Steinermühle und Gutmühle, später bereits bei Hausermühle, mussten bis zum Abschluss der Arbeiten gegen 18 Uhr aufrechterhalten bleiben. Zur noch andauernden Ermittlung der Unfallursache durch die Polizei sei das Mobiltelefon des Autofahrers einbehalten worden. (cs)
 

24. Februar 2026,
ergänzt am
25. Februar 2026


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