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Das in Frage kommende Areal östlich des bestehenden Gewerbeparks (hinter den Bäumen links), Blick aus Richtung Hohn

Förderschule des 'LVR' soll an der Hohner Straße entstehen

Bereits vor zehn Tagen vermeldeten wir das Vorhaben des 'Landschaftsverband Rheinland' (LVR), in Neunkirchen eine Förderschule für Kinder und Jugendliche mit Schwerpunkt auf körperlicher und motorischer Entwicklung zu errichten. Der Verband hatte angegeben, dafür von der Gemeindeverwaltung ein Grundstück an der Hennefer Straße angeboten bekommen zu haben. Dies ist aber nur bedingt zutreffend.

Wie der 'LVR' auf Anfrage nun bestätigt, liegt das betreffende Grundstück nicht an der Hennefer Straße. Das in Frage kommende Grundstück befindet sich vielmehr östlich des Gewerbeparks (ehemaliges 'Thurn'-Gelände). Es grenzt im Norden an die Bundesstraße 507 an, im Osten an die Hohner Straße. Der 'LVR' hatte den Standort mit Hennefer Straße bezeichnet, weil dies die Adresse des Gewerbeparks ist, unter dem auch das umliegende Areal vom Kommunalunternehmen der Gemeinden Neunkirchen-Seelscheid und Much vermarktet wird. (cs)

Das Gelände weist ein Plateau oben und ein Gefälle zur Hohner Straße hin (Baumreihe) auf

Meldung vom 9. September 2025 :

'LVR' plant Neubau einer Förderschule an Hennefer Straße

Eine Information des 'Landschaftsverband Rheinland' (LVR) :  Steigender Bedarf an Schulplätzen im Förderschwerpunkt "körperliche und motorische Entwicklung" in der Region soll dauerhaft gedeckt werden durch Schaffung eines modernen und inklusiven Lernortes :

Der Schulausschuss des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) hat in seiner heutigen Sitzung vom 8. September einstimmig den empfehlenden Beschluss zum Neubau einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt "körperliche und motorische Entwicklung" in Neunkirchen-Seelscheid gefasst. Mit der noch ausstehenden finalen Beschlussfassung des Landschafts-Ausschusses am 6. Oktober soll die Verwaltung des LVR beauftragt werden, die konkrete Planung für den Neubau einer 1,5-zügigen Schule mit 18 Klassen aufzunehmen. Ziel ist es, den steigenden Bedarf an Schulplätzen in der Region Rhein-Sieg-Kreis Ost / Oberbergischer Kreis Süd dauerhaft zu decken und die bestehenden LVR-Förderschulen in Rösrath, Sankt Augustin und Wiehl nachhaltig zu entlasten.

Im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Schulentwicklungs-Planung hat der LVR als Schulträger bei der Prüfung zusätzlicher Schulraum-Kapazitäten sein Handlungskonzept "Schulraum-Kapazität 2030" fortlaufend umgesetzt. Dieses sieht als vorrangige Lösungen zur Deckung des Bedarfs Maßnahmen zur Unterstützung der schulischen Inklusion sowie Kooperationen mit kommunalen Schulträgern vor.

Da in der Zielregion trotz der grundsätzlichen Kooperationsbereitschaft der kommunalen Schulträger mit dem LVR der erforderliche Schulraum nicht vorhanden ist, kommen diese beiden Wege hier nicht in Betracht. Auch die kommunalen Schulträger stoßen durch steigende Schülerzahlen an ihre Kapazitätsgrenzen. Ein Neubau stellt damit die letztlich verbleibende Handlungsmöglichkeit zur Sicherung eines geordneten Schulbetriebs dar. Die Schule soll dabei von Beginn an auch auf schulform-übergreifende Kooperationen mit den allgemeinen Schulen vor Ort ausgerichtet werden.

Andreas Blanke, Vorsitzender des LVR-Schulausschusses : "Mit diesem Beschluss schaffen wir nicht nur dringend benötigte Schulplätze in der Region, sondern wir schaffen vor allem einen modernen, inklusiven Lernort, der die Teilhabe aller Kinder und Jugendlichen sicherstellt. Das potenzielle Baugrundstück liegt in Nähe zu Grund- und weiterführenden Schulen, in denen bereits gemeinsames Lernen und inklusive Bildungsansätze erprobt, gelebt und gemeinsam weiterentwickelt werden können. Wir hoffen, dass auch zukünftig solche Kooperationen an anderen Standorten durch die kommunalen Schulträger möglich werden, um die schulische Inklusion weiter auszubauen."

Dr. Alexandra Schwarz, LVR-Dezernentin Schulen, Inklusionsamt, Soziale Entschädigung : "Uns ist wichtig, dass die Schule von Anfang an auf Kooperationen im inklusiven Bildungsumfeld und damit auf schulform-übergreifende Kooperationen angelegt ist. Damit stellen wir sicher, dass die Schule nicht nur heutigen, sondern auch zukünftigen Anforderungen gerecht wird. Die Konzeption der Immobilie gewährleistet eine nachhaltige Nutzung, sodass sie bei verändertem Bedarf ohne großen Aufwand als Regelschule, Kindertagesstätte oder für andere Erfordernisse verwendet werden kann. Auch der Standort Neunkirchen-Seelscheid bietet dafür beste Voraussetzungen."

Nach intensiver Prüfung und Gesprächen mit den betroffenen Kommunen hat sich ein von der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid angebotenes Grundstück an der Hennefer Straße als bevorzugter Standort herausgestellt. Das Gelände weist ausreichend Fläche auf, um die baulichen Anforderungen für eine barrierefreie und zukunftsfähige Förderschule zu erfüllen. Im Umfeld sollen künftig kleine und mittelständische Unternehmen angesiedelt werden, die Plätze für Praktika anbieten und damit für die Berufsvorbereitung der LVR-Schüler/innen interessant sein können.

Das Raumprogramm der neuen LVR-Förderschule ist für 180 Schüler/innen ausgerichtet. Es umfasst neben 18 Klassenräumen entsprechende Gruppen- und Fachunterrichts-Räume sowie notwendige Bereiche für Therapie und Pflege und eine multifunktionale Bücherei. Hinzu kommen eine Wärme- und Verteilerküche, eine Einfachturnhalle mit Nebenräumen, eine Schwimmhalle mit Lehrschwimmbecken und ein Verwaltungstrakt. Der Kostenrahmen für das Bauprojekt liegt bei voraussichtlich rund 97 Millionen Euro zuzüglich Grunderwerbskosten.

 

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09. September 2025,
ergänzt am
19. September 2025


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